Unsere Kernprodukte
Im Fokus
Weitere SZ-Produkte
Shops und Marktplätze
Media & Service
Partnerangebote
Möchten Sie in unseren Produkten und Services Anzeigen inserieren oder verwalten?
Anzeige inserierenMöchten Sie unsere Texte nachdrucken, vervielfältigen oder öffentlich zugänglich machen?
Nutzungsrechte erwerbenDie ungelöste Gretchenfrage der KI-Regulierung
Freitag, 24. Januar 2025Schnelldurchlauf:
Desinformation: Schwedische Behörde verfolgt Verteidigungskonzept +++ Virkkunen verteidigt Europas Digitalstrategie in Davos +++ DSA-Roundtable vor der Bundestagswahl +++ Erstes Gerichtsurteil von Ex-BSI-Chef gegen BMI +++ Geteilte Ansicht: Philipp Hacker über die ungeklärte Frage der Haftung bei der KI-Regulierung +++ EU: Wettbewerbsfähiger durch KI, mehr Forschung und Clean Tech +++ BMDV startet Gigabitförderung 2.0 +++ Britische Wettbewerbsbehörde untersucht Apple und Google
Guten Morgen. Das erste Wochenende seit Donald Trumps Amtseinführung steht bevor, und dank der Geschwindigkeit, mit der er Dekrete erlassen hat – darunter digitalpolitisch relevante – werden sich viele über zwei Tage Erholung freuen. Vielleicht finden Sie ja Zeit, mal einen Film zu schauen. Gestern jedenfalls wurden die Oscar-Nominierungen bekannt gegeben, was Inspiration bringt.
Doch auch hier mischt sich KI in die Diskussion, wie es die österreichische Presse schon im Vorfeld berichtete. Sowohl „The Brutalist“, als auch „Emilia Pérez“ etwa, beide als bester Film nominiert, würfen die Frage danach auf, inwieweit KI herangezogen werden kann, ohne einem Film in einem Wettbewerb einen unlauteren Vorteil zu verschaffen und so zu disqualifizieren.
In der Hinsicht unschuldig ist das ebenfalls nominierte Biopic „A Complete Unknown“ über Bob Dylan, der sich übrigens vergangene Woche plötzlich im stolzen Alter von 83 Jahren ein paar Stunden vor dem veranschlagten Tiktok-Verbot in den USA noch auf der Social-Media-Plattform angemeldet hat. „In klassischer Bob-Manier ist er in letzter Sekunde aufgekreuzt“, kommentierten Fans.
Aufgekreuzt, apropos, ist der Hauptdarsteller des Films, Timothée Chalamet, zur Premiere in London auf einem Lime-Fahrrad, was ihm prompt eine £65-Strafe fürs Falschparken einbrachte. Nun soll er den Film bald auch auf der Berlinale vorstellen. Es droht ihm dann bei solchen Fisimatenten wohl ein Rendezvous mit der berüchtigten Berliner Höflichkeit. Als New Yorker dürfte er’s verkraften.