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Freitag, 14. Februar 2025Schnelldurchlauf:
Die Truppe agiler machen +++ BSI-Chefin kritisiert Marktkonzentration im Softwarebereich +++ Google verteidigt Kehrtwende bei Diversität und KI-Regeln +++ Gesetzliche Kassen schließen Anlage der elektronischen Patientenakte ab +++ Geteilte Ansicht: Enisa-Chef Juhan Lepassaar über die europäischen Cyberaufgaben +++ DSA: EU-Kommission integriert Verhaltenskodex +++ Schlupfloch: US-amerikanische Private-Equity-Firmen helfen Bytedance +++ KI für China-iPhones von Alibaba
Guten Morgen. Heute vor genau 20 Jahren wurde die Domain youtube.com registriert. Wenige Wochen später wurde das erste Video auf die Plattform geladen: „Ich im Zoo“, dessen Titel viel (eigentlich alles) über den Inhalt verrät, und dessen Qualität diejenigen von uns, die damals schon alt genug waren, in Zeiten zurückholt, als das Bild immer pixelig war, und der Ton immer blechern.
Die 19 Sekunden „Ich im Zoo“ waren wahrscheinlich die einzigen, die an diesem Tag hochgeladen wurden, doch das blieb nicht lange so. Schon im Juni 2007 wurden laut Statista jede Minute sechs Stunden Videomaterial hochgeladen. Im Juni 2022 hatte sich das zu 500 Stunden pro Minute ausgewachsen. Also etwa 30 000 Stunden pro Stunde.
Dass eine Stunde 30 000 Stunden lang dauert, so kommt es einem vor, wenn man ungeduldig wartet. Wie bei Verliebten, die sich zum heutigen Valentinstag nicht sehen können: „Every moment's a day, every day seems a lifetime“, heißt es ja auch im heute weltweit vermutlich millionenfach gestreamten Klassiker von Engelbert Humperdinck, „Quando, Quando, Quando“.
Wenn man jedoch eine gute Zeit hat, so die landläufige Meinung, vergeht sie wie im Flug. So erging es uns bei der Digitalwende die vergangenen drei Monate lang jedenfalls mit unserem Kollegen auf Zeit, Moritz, dessen Praktikum heute zu unserem Bedauern endet. Aber wie heißt es tröstlich in einem anderen Humperdinck-Klassiker? „This is just adios and not goodbye“.