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Guten Morgen. Wie Bloomberg am Wochenende berichtete, gibt es bei Samsung jetzt KI-Kühlschränke, die einem dabei helfen können, ein verlegtes Telefon wiederzufinden. Weshalb man in so einem Fall ausgerechnet den Kühlschrank behelligen sollte, ging aus dem Bericht nicht hervor, dennoch wirft er wichtige Fragen in Sachen Datensicherheit auf.
Denn sollte man seine smarten Geräte sich wirklich so ohne Weiteres miteinander verbinden lassen? Was, wenn der Kühlschrank Zugriff aufs Smartphone hat und die Daten der Health-App auswertet, laut denen man schon fünf Tage keinen Sport mehr gemacht hat? Ein strenger Kühlschrank könnte sich dann von innen verriegeln und so eine Abmagerungskur erzwingen.
Daten, die in die falschen Hände (oder Kühlschränke) geraten, können zum Problem werden, wie es in den USA derzeit die Insolvenz der kalifornischen Biotech-Firma 23andMe demonstriert. Jahrelang konnte man Speichelproben an das Unternehmen schicken, um mehr oder weniger Wissenswertes über die eigene DNA herauszufinden. Doch jetzt ist unklar, was mit den Massen an genetischen Daten passiert.
Rob Bonta, Generalstaatsanwalt in Kalifornien, hat schon daran erinnert, dass man seine Daten löschen kann. Das haben dann prompt so viele versucht, dass die IT überfordert war. Am Ende könnte ein Ombudsmann über den Verbleib entscheiden, so der Economist. Der Zielkonflikt: „Die Maximierung des Werts für die Gläubiger dürfte mit dem Wunsch nach Wahrung der Privatsphäre kollidieren.“ Dann doch lieber strenge Kühlschränke.